Wie setzt sich der Preis einer Zigarre zusammen?

Wir recherchierten ein paar Stunden, fragten Händler, Steuerberater und den Zoll.
Wir nahmen als Beispiel eine Robusto mit einem Verkaufswert von 10 Euro aus Nicaragua. Zigarren aus Nicaragua, Zentralamerika, der Dominikanischen Republik und Costa Rica können zollfrei eingeführt werden. Zigarren aus den USA, aus Kuba oder Indonesien dagegen werden zusätzlich mit 26% Zoll belegt. Der Verkaufspreis bei uns in Deutschland ist nicht variabel, da es bei uns eine Preisbindung für Zigarren gibt.
Die Verteilung zwischen Handel und Importeur ist natürlich individuell verschieden. Bekommt der Handel mehr, verkürzt das die Marge des Importeurs und umgekehrt.
Die von uns gerundeten Prozente beziehen sich auf den Brutto-Verkaufspreis inklusive der 19% Mehrwertsteuer im Laden.
Der Staat ist also mit 36% an unseren Zigarren beteiligt!

Zigarren aus unter anderem den USA, Indonesien und Kuba unterliegen beim Import nach Deutschland einer zusätzlichen Zollgebühr von 26%. Damit erhöhen sich die staatlichen Abgaben auf 40%. Bleiben wir bei unserem Beispiel einer Zigarre zu einem Verkaufspreis von € 10,00 und unterstellen wir alle anderen sonstigen Parameter wie bei der zollfreien Version, verbleiben für die Produktion nur noch 25% oder € 2,50.
Zigarren aus unter anderem aus USA, Indonesien
Das amerikanische Kuba-Embargo und seine Auswirkungen für uns in Deutschland

Im Jahr 1959 stürzte Fidel Castro den damaligen kubanischen Diktator Batista und errichtete in der Folge einen sozialistischen Staat. Im Zuge der Revolution wurden US-Firmen und ‑Bürger enteignet, die USA reagierten mit einer dauerhaften Blockade gegen Kuba.
Die ersten Maßnahmen wurden 1960 von Präsident Dwight D. Eisenhower verhängt und wurden 1962 von John F. Kennedy verschärft, indem ein Embargo für den gesamten Handel zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba verhängt wurde. Am Vorabend des Inkrafttretens des Embargos am 7. Februar bestellte Kennedy für sich selbst eine Lieferung von 1.200 kubanischen Zigarren — ein Produkt, das seitdem für US-Bürger verboten ist. 2014 lockert Präsident Obama die Reise- und Handelshindernisse gegenüber Kuba. Amerikaner dürfen nun von ihren Reisen nach Kuba Waren im Wert von bis zu 400 Dollar mit nach Hause nehmen. Alkohol und Tabak dürfen dabei gemeinsam einen Wert von 100 Dollar nicht übersteigen und kubanische Zigarren dürfen nur zum Eigengebrauch eingeführt werden. 2021 nahm Präsident Trump diese Zugeständnisse wieder zurück und Amerikanern ist es nun wieder nicht erlaubt kubanische Zigarren in die USA einzuführen.
2024 unterzeichnete Präsident Biden ein Gesetz das es US-Gerichten verbietet, Rechte an Marken anzuerkennen, die ohne Zustimmung der ursprünglichen Eigentümer seit 1959 von der kubanischen Regierung “illegal beschlagnahmt” wurden.
Schon bisher erkannten die USA im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die Markenrechte Kubas nicht an. Das hat zur Folge, dass es in den USA parallel zu den kubanischen Zigarrenmarken identische in den USA gibt, die aber nicht in Kuba produziert werden. Da die Europäische Union und damit auch Deutschland die kubanischen Markenrechte anerkennt, sind bei uns nur die kubanischen Varianten erhältlich und die amerikanischen dürfen nicht nach Deutschland eingeführt werden, weil sie die kubanischen Rechte missachten. Kubanische Zigarrenmarken wie Cohiba, Montecristo oder Partagás sind in der EU von der kubanischen Regierung bzw. dem staatlichen Tabakunternehmen Habanos S.A. geschützt. Wenn ein anderes Unternehmen diese Markennamen verwendet, ohne die Rechte daran zu besitzen, wie es in den USA durch US-amerikanische Firmen vorkommt, gilt dies in der EU als Markenrechtsverletzung.
Das Gleiche gilt übrigens auch für kubanischen Rum wie z.B. Havana Club.
Tabaksorten für Zigarren und deren Herkunft

Ursprünglich stammt die Tabakpflanze aus Amerika. Anbau und Konsum waren in Süd- und Nordamerika bereits bekannt, lange bevor die europäischen Eroberer den Kontinent betraten. Auch die Urform der Zigarre gab es schon. Geraucht wurden zusammengerollte kleine Tabakblätter umwickelt von großen und auch zerbröckelter Tabak in Schilfröhren. Das Wort Tabak stammt wohl von den Antillen, wo das Rauchrohr „Tobago“ genannt wurde. Europäer lernten Tabak bereits bei ihren ersten Begegnungen mit den Ureinwohnern Amerikas kennen. Als Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 auf den Bahamas landete, brachten die Inselbewohner ihm Präsente, darunter auch Tabakblätter.
Der lateinische Name für die Tabakpflanze lautet Nicotiana und ist nach dem französischen Botschafter in Portugal Jean Nicot benannt, der die Pflanze im 16ten Jahrhundert an den französischen König Franz II. schickte, um dessen Migräne zu heilen.
Die Gattung der Nicotiana, umfasst etwa 75 Arten, von denen jedoch nur zwei für die Tabakproduktion genutzt werden: Nicotiana Tabacum (Virginischer Tabak) und Nicotiana Rustica (Bauerntabak).
Der Virginische Tabak (Nicotiana Tabacum) ist das Ergebnis einer natürlichen Kreuzung der Arten Waldtabak (Nicotiana sylvestris) und Nicotiana Tomentosiformis und ist die Grundlage für alle heutigen Rauchtabake. Es ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 70 cm bis zu 2 Metern. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind klebrig behaart. Die Stängel sind dick und nur wenig verzweigt.
Der Name “Virginischer Tabak” leitet sich von dem US-Bundesstaat Virginia ab. Obwohl die Pflanze ihren Ursprung in Südamerika hat fand sie in Virginia besonders gute Anbaubedingungen und so prägte der US-Staat Virginia den Namen der ganzen Gattung.
Bauerntabak (Nicotiana Rustica) hat einen sehr hohen Nikotingehalt und wird in Deutschland nicht verkauft.
Auf Kuba heißt die ursprüngliche, natürlich vorkommende Sorte des Virginischen Tabaks „Tabaco Negro Cubano“. Diese Pflanze ist der Urahn aller kubanischen Tabaksorten. Daraus züchteten Anfang des 20ten Jahrhunderts die Tabakpflanzer den gegen Schädlinge widerstandsfähigeren „Tabaco Habanensis“. In den dreißiger Jahren des vorherigen Jahrhunderts entwickelte die schnell gewachsene Zigarrenindustrie die verbesserte Sorte Criollo und wenig später, insbesondere für die Deckblätter die Sorte Corojo, ein Hybrid des Criollo.
Nicotiana Tabacum zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit und die vielfältigen Sorten aus, die für unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Tabakmischungen verwendet werden. Tabakpflanzen werden in vielen Ländern der Welt angebaut. Der Handel mit dem Saatgut der verschiedenen Sorten führte dazu, dass sich fast alle Sorten in fast allen Tabakanbaugebieten verbreiteten. Die jeweiligen klimatischen Bedingungen sowie die Beschaffenheit der Böden der unterschiedlichen Anbauländer unterscheiden sich teilweise stark. Selbst die Anbaugebiete innerhalb der Länder weisen erhebliche Unterschiede auf. Da aber nun das Endprodukt vom jeweiligen Klima und der Bodenbeschaffenheit maßgeblich geprägt wird, unterscheidet sich ein und dieselbe Sorte ebenfalls teils stark, je nach Anbaugebiet. Ein Connecticut aus den USA hat nicht dieselben Raucheigenschaften wie ein Connecticut aus Nicaragua oder Ecuador. Genauso wenig gleicht ein Corojo aus Kuba einem Corojo aus Honduras. Daher ist es folgerichtig, dass nur die Angabe der Anbaugebiete zusammen mit der Tabaksorte eine geschmackliche Einschätzung zulässt.
Die Anbaugebiete für Zigarrentabak, die angebauten Sorten und deren Profile

- Kuba — Vuelta Abajo (Pinar del Río), Semi-Vuelta, Partido (La Habana), Vuelta Arriba/Remedios (Villa Clara)
- Criollo 98
Charakter: würzig, erdig, ausgewogen, mittelkräftig
Verwendung: Einlage, teilweise Deckblatt - Corojo 99
Charakter: süßlich-würzig, kräftiger als Criollo
Verwendung Einlage, Deckblatt - Habano 2000
Charakter: robust, würzig, gute Brennbarkeit
Verwendung: Deckblatt, Umblatt
- Criollo 98
- Dominikanische Republik — Cibao-Tal (Santiago, Villa González, Navarrete), Bonao, Cotuí, La Canela
- Piloto Cubano
Charakter: voll, würzig, mittelkräftig, leicht süßlich
Verwendung: Einlage - Olor Dominicano
Charakter: leicht, floral, elegant, sehr gute Verbrennung
Verwendung : Einlage, Umblatt - San Vicente
Charakter: mild-würzig, balanciert, cremig
Verwendung : Einlage, Umblatt - Criollo 98
- Corojo 99
- Habano 2000
- Piloto Cubano
- Nicaraua — Estelí, Condega, Jalapa-Tal, Ometepe (vulkanische Insel)
- Criollo 98
- Corojo 99
- Habano 2000
- Honduras - Jamastrán-Tal (El Paraíso), Talanga-Tal, Copán
- Criollo 98
- Corojo 99
- Habano 2000
- Brasilien - Bahia – Mata Fina, Mata Norte; Recôncavo; Alagoas – Arapiraca
- Mata Fina, Mata Norte
Charakter: süßlich, kakao- und schokoladenartig, aromatisch
Verwendung: Einlage, Deckblatt (oft Maduro) - Arapiraca
Charakter: dunkel, süß, erdig, rustikal
Verwendung: Maduro-Deckblatt - “Cubra” aus kubanischem Saatgut in Brasilien gezogen
- Sumatra
- Mata Fina, Mata Norte
- Ecuador — Los Ríos (Quevedo), Manabí u. umliegende Täler (wolkenreich, wenig direkte Sonne)
- Connecticut Shade (ohne Abdeckung, da wolkenreich)
- Sumatra
- Habano 2000
- Criollo 98
- Mexiko - San Andrés Tuxtla (Veracruz)
- San Andrés Negro
Charakter: dunkel, erdig, schokoladig, kräftig
Verwendung: Maduro-Deckblatta - Sumatra
- Habano 2000
- San Andrés Negro
- USA — Connecticut River Valley (CT Shade, Windsor/Hartford), Pennsylvania (Lancaster/York)
- Connecticut Shade
Charakter: mild, cremig, nussig, sehr feinadrig
Verwendung: Deckblatt - Connecticut Broadleaf
Charakter: Süß, erdig, kakaoartig, kräftig
Verwendung: Maduro-Deckblatt
- Connecticut Shade
- Afrika — Grenzgebiet Kamerun / Zentralafrikanische Republik (u. a. Sangha-Mbare)
- Kamerun
Charakter: würzig, leicht süßlich, pfeffrig, feinadrig
Verwendung: Deckblatt
- Kamerun
- Indonesien -Sumatra- Deli/Medan; Java – Besuki/Jember
- Sumatra
Charakter: aromatisch, ausgewogen, eher mild
Verwendung: Deckblatt, Umblatt - Java (Besuki)
Charakter: neutral, leicht süßlich, dünn
Verwendung: Umblatt, Deckblatt
- Sumatra
- Philippinen - Cagayan-Tal (Isabela), Ilocos, Visayas (historisch)
- Habano 2000
- Costa Rica - Puriscal, Pérez Zeledón, Cartago (kleinere Flächen)
- Habano 2000
- Criollo 98
- Corojo 99
- Kolumbien - Bolívar/Sincelejo (Karibik), Santander
- Criollo 98
- Corojo 99
- Piloto
- Peru - San Martín/Tarapoto, Amazonas
- habano 2000
- Criollo
- Italien — Toskana (Valtiberina), Umbrien, Veneto
- Kentucky
- Deutschland - Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg
- Geudertheimer
Charakter: würzig mild, leicht herb, süße Vanille-Note
Verwendung: Einlage, Umblatt
- Geudertheimer
Bezeichnungen wie “Habano Seed”, “Kuba” und “Havanna” sind für Zigarren aus nicht-kubanischen Tabaken unzulässig

Auf eine Klage der Corporación Habanos S.A. hin hat nach dem Landgericht München in erster Instanz nun auch das OLG München als Berufungsinstanz festgestellt, dass „Kuba“ und „Havanna“ und Ableitungen davon geographische Herkunftsbezeichnungen mit besonderem Ruf in Bezug auf Zigarren sind und einen entsprechend erweiterten kennzeichenrechtlichen Schutz genießen.
Zusätzliche Angaben wie „aus Ecuador“ oder „Jalapa – Nicaragua“ ändern nichts an diesem Ergebnis. Wie nun im Berufungsurteil bestätigt, sind solche Angaben unzulässig, und zwar auch dann, wenn die außerhalb von Kuba angebauten Tabake ihren Ursprung auf Kuba hätten, indem Samen von dort nach der kubanischen Revolution in andere Länder mitgenommen worden seien.
Hintergrund:
Tabake sind einjährige Pflanzen und passen sich stark an Böden und Klimabedingungen an, aus gleichem Saatgut entwickeln sich in verschiedenen Anbaugebieten in kurzer Zeit höchst unterschiedliche Eigenschaften. Echtes kubanisches Saatgut wird seit vielen Jahrzehnten exklusiv für die kubanische Tabakproduktion gezüchtet und nicht exportiert.
Die Tabakpflanze und die Bedeutung der verschiedenen Etagen der Blätter

Tabakpflanze und die einzelnen Etagen: Media Tiempo, Ligero, Viso, Secco, Volado und Sandblatt.
Tabakpflanzen sind einjährige Winterpflanzen. Der Anbau beginnt zwischen Oktober und November, geerntet wird dann im zwischen März und April. Die erntereife Pflanze hat dann eine Höhe zwischen 170–180 cm erreicht. Während die Pflanze wächst, werden die Seitentriebe per Hand entfernt, damit sie nicht das Wachstum hemmen. Die letzte Knospe wird nach ca. 3 Monaten entfernt, um das Wachstum zu stoppen und damit die Blätter weiter an Qualität und Stärke gewinnen.
Der Anbau geschieht auf zwei Arten. Zum einen „Tabaco del Sol“ (Tabak in der Sonne), hier wachsen die Pflanzen ungeschützt unter der Sonne. Die Blätter dieser Pflanzen werden für die Einlage und die Umblätter verwendet. Von oben nach unten kommen den Blättern verschiedene Eigenschaften zu:
Medio Tiempo, die zwei Blätter an der Spitze der Pflanze sind die kräftigsten. Diese bekommen die meiste Sonne und haben eine hohe Nikotinkonzentration. Sie werden oft für kräftige Zigarren verwendet.
Danach folgen die Ligero-Blätter. Würzig, kräftig und aromastark, also je größer der Anteil von Ligero-Blättern in einer Einlage desto kräftiger ist meist auch die Zigarre.
Viso-Blätter liefern mehr Geschmack und enthalten mehr Öl als Seco, aber die Blätter sind weniger intensiv als Ligero. Viso brennt auch langsamer als Seco, aber gleichmäßiger als Ligero.
Seco-Blätter aus dem Mittelteil der Pflanze sind mild und besonders wichtig für die Aromen.
Die unteren (Volado) sind besonders mild und haben besonders gute Brandeigenschaften. Sie werden oft als Umblatt verwendet.
Zum anderen „Tabaco Tapado“ (bedeckter Tabak), hier wachsen die Pflanzen unter weißen Schleiern geschützt vor der direkten Sonnenbestrahlung. Diese Methode wird für Pflanzen gewählt, die für die Deckblätter vorgesehen sind. Aus den oberen Blättern dieser Pflanzen gewinnt man die dunkleren Deckblätter. Je weiter unten, desto hellere.
Bei der Ernte werden die Blätter per Hand gepflückt. Die Ernte geschieht in sechs Durchgängen. Jeder Durchgang dauert ca. eine Woche. Zuerst werden die untersten Blätter, die Sandblätter, dann weiter von unten nach oben: Volado, Secco, Viso, Ligero und zum Schluss das oberste Blattpaar, die Corona.
Durch die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen „Etagen“ kann der Masterblender von ein und derselben Pflanze viele verschiedene Varianten mischen.
Die unterschiedlichen Zigarrenformen (spanisch Vitola)

Zigarren werden nicht nur in unterschiedlichen Ringmaßen (Durchmessern) und verschiedenen Längen gefertigt, sondern auch die Formen unterscheiden sich und damit auch das Raucherlebnis.
Generell werden die Vitolas in zwei Kategorien eingeteilt:
- Die Figurados. Sie verjüngen sich zu einer oder sogar beiden Seiten und haben somit ein sich änderndes Ringmaß zwischen Kopf und Fuß.
Der Torpedo ist die wohl beliebteste Zigarrenform. Die berühmteste Zigarre dieses Formates ist die Montecristo No. 2.
Die Piramides sind den Torpedos sehr ähnlich. Jedoch werden sie zum Kopf hin immer schlanker, spitzer also so wie eine Pyramide.
Der Chisel (Meißel) ist eine seltene und besondere Form. Der Kopf ist eienem Pfeifenmundstück nachempfunden.
Perfectos haben an beiden Seiten spitz zulaufenden Enden. Damit ist das Ringmaß einer Perfecto Zigarre an jeder Stelle sehr unterschiedlich.
Die Diadema ist eine längere Perfecto.
- Die Parejos. Sie sind gerade in der Weise gerollt, dass ihre Seiten parallel zueinander verlaufen, wie ein Zylinder. Sie haben ein gleichbleibendes Ringmaß vom Kopf bis zum Fuß.
Eine Sonderform unter den Parejos sind die „boxpressed“ Zigarren. Boxpressed Zigarren gibt es sowohl als Parejo als auch als Figurado. Die Bezeichnung „boxpressed“ stammt von früher, als möglichst viele Zigarren möglichst eng aneinader in ihre Kisten gepresst wurden. Daher nahmen sie eine rechteckige Form an und waren nicht mehr rund. Heute imitiert man diesen Zustand durch das Pressen in rechteckige Formen. Diese Art von Zigarren sind besonders in den USA beliebt.
Eine weitere besondere Form sind die Culebras. Auch diese Form hat einen historischen Ursprung. Eine Culebra (spanisch für Schlange) ist ein aus drei einzelnen dünnen Zigarren geflochtener Zopf. Den Fabrikarbeitern stand eine gewissen Menge an kostenlosen Zigarren zu (Deputat). Damals sollte der Weiterverkauf der Zigarren durch die Fabrikarbeiter verhindert werden und man wollte sofort erkennen, wenn ein Arbeiter eine von den wertvolleren Zigarren rauchte. Allerding wurden die Culebras ein riesen Erfolg beim Weiterverkauf und waren somit so begehrt, dass man diese seither auch für den Handel extra produziert.
Gebräuchliche Bezeichnungen für die unterschiedlichen Größen von Parejos (zylindrische Zigarren) und deren Abmessungen

Die Namen der verschiedenen Zigarrenformate haben sich über Jahrhunderte entwickelt. Sie sind das Ergebnis der kulturellen und handwerklichen Traditionen in den Ländern, in denen Zigarren hergestellt wurden, insbesondere in Kuba, der Dominikanischen Republik und Honduras.
Viele der gebräuchlichen Namen stammen aus Kuba, dem historischen Zentrum der Zigarrenproduktion. Hersteller wie Habanos S.A., die Dachorganisation für kubanische Zigarren, haben die Formate standardisiert, etwa „Corona“, „Robusto“ oder „Churchill“.
Manche Namen spiegeln lokale Traditionen oder historische Persönlichkeiten wider. wie zum Beispiel „Churchill“, benannt nach Winston Churchill, der für seine Vorliebe für große Zigarren bekannt war. Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Formate etabliert, da sie sich bei Zigarrenliebhabern als populär erwiesen. Begriffe wie „Panatela“ (dünn und lang) oder „Gordo“ (dick) basieren auf allgemeinen Beschreibungen. In der modernen Zigarrenindustrie werden Formate oft auch von Marken und Herstellern selbst definiert, um sich von anderen abzuheben. Beispiele sind Fantasienamen wie „Diadema“ oder „Perfecto“.
Konstruktion einer Zigarre — Short‑, Medium- und Lonfiller
Longfiller

Longfiller sind Zigarren, deren Einlage aus ganzen Tabakblättern besteht und in der Regel von Hand gefertigte Einzelstücke. Die Art und Weise, wie die Blätter gefaltet und gerollt werden, ist entscheidend für die Entstehung der Rauchkanäle und damit für einen konstanten gut Zug und einen gleichmäßigen Abbrand der fertigen Zigarre.
Mediumfiller, auch Cuban-Sandwich genannt

Jede nach der kubanischen Sandwich Methode gerollte Zigarre beginnt mit einer Mischung aus kurzen Fülltabakblättern (Shortfiller). Diese Mischung wird dann von Hand in Longfiller-Blätter wie in ein Sandwich eingerollt und dann mit einem Umblatt und Deckblatt vollendet. Diese Methode erlaubt die sinnvolle Verwertung von Tabakresten, die bei der Herstellung von Longfillern anfallen. Es sind in der Regel die Reste sehr guter Tabake und nicht etwa Abfall.
Shortfiller

Die Einlage einer Shortfiller-Zigarre besteht aus kleingeschnittenem oder gerissenem Tabakblättern bzw. aus den Resten, die bei den Longfillern anfallen.. Die Tabakschnipsel werden dann in ein Umblatt gewickelt.
Shortfiller mit Umblatt aus Bandtabak

Die meisten maschinengerollten Shortfiller haben statt eines gewachsenen Umblattes eines aus sogenannten Bandtabak. Bandtabak wird industriell hergestellt. Ausgangsmaterial sind pulverisierte Tabakblätter und Blattstiele, die mit Bindemittel, Zellulose, Wasser und brandfördernde Substanzen zu einem aufgerollten Tabakband verarbeitet werden — ähnlich der Herstellung von Papier. Professionell ist die Bezeichnung HTL-Tabak. Eine Abkürzung für Homogenized Tobacco Leaf (Homogenisiertes Tabak Blatt). In Deutschland schreibt die Tabakverordnung einen Mindestanteil von 75% Tabak vor.
Verwirrendes Ringmaß

Das Ringmaß unserer Zigarren hat mit den in Deutschland üblichen Ringmaßen für Schmuckringe nichts zu tun. Bei einem Fingerring wird der Umfang des Fingers in Millimeter gemessen und so ergibt sich der Innenumfang des Ringes und damit das Ringmaß.
Das Ringmaß unserer Zigarren ist dagegen der Durchmesser, gemessen in Inches also dem Angloamerikanisches Maßsystem. Es ist allerdings noch etwas komplizierter. Da ein Inch ja 25,4 Millimetern entspricht, wäre die Einheit einfach zu groß. Daher gibt man den Durchmesser in 64tel eines Inch an. Also z.B. das Ringmaß 40 hieße eigentlich korrekt 40/64“.
Das amerikanische Zigarrenringmaß 40 entspricht also 50 nach unserem deutschen metrischen System der Schmuckindustrie.
Die Formeln zum Umrechnen lauten also:
(Durchmesser in cm X 64) / 2,54 = Ringmaß
oder umgekehrt
(Ringmaß / 64) X 2,54 = Durchmesser in cm
Traditionelle Deckblattfarben
Bei Zigarren bezeichnet man die Farbe des Deckblatts mit standardisierten Farbnamen, die aus der spanischsprachigen Tabaktradition stammen.
Die gebräuchlichsten Bezeichnungen reichen von sehr hell (fast strohfarben) bis sehr dunkel (fast schwarz).

| Claro Claro (Double Claro, Candela) | Sehr hellgrünlich oder hellbraun |
| Claro | Hellbraun, oft aus Connecticut Shade |
| Colorado Claro | Helles Mittelbraun, etwas rötlicher Ton |
| Colorado | Mittleres Rotbraun |
| Colorado Maduro | Dunkles Rotbraun |
| Maduro | Dunkelbraun bis fast schwarz |
| Oscuro (Double Maduro) | Fast schwarz |
Fehlerhaft brennende Zigarren und andere Probleme

Zeichnung: Canteros, New Zealand
Die meisten Probleme entstehen durch schlechte Lagerung oder eine zu hohe bzw. zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Manchmal liegt es auch an den Umgebungsbedingungen. Nimmt man eine Zigarre aus einem 21 °C warmen Raum oder Humidor und geht nach draußen bei 10 °C, können Probleme auftreten. Und manchmal liegt es schlicht am Tabak oder daran, dass der Roller einen schlechten Tag hatte.
1. Loch- oder Tunnelbrand, auch Hohlbrenner oder Kraterbrand genannt
Ein Teil des inneren Fillers brennt schneller ab als die äußeren Anteile. Das kann verschiedene Gründe haben: Wenn das Innere der Zigarre trockener ist als das Äußere. Das ist unter Umständen ein Hinweis darauf, dass sich zu viel Feuchtigkeit im Humidor befindet oder dass der Zigarre nicht genügend Zeit gegeben wurde, sich an die Bedingungen im Inneren anzupassen – insbesondere, wenn man eine trockene Zigarre rehydriert hat.
Tunnelbrand kann auch entstehen, wenn man sehr langsam raucht. Eventuell hat auch der Torcedor (Zigarrenroller) die Tabakblätter nicht gleichmäßig verteilt.
Tunnelbrand, der durch Feuchtigkeit verursacht wird, lässt sich nur schwer stoppen. Man kann versuchen, den weicheren Bereich der Zigarre, in dem sich der Tunnel befindet, leicht zusammenzudrücken. Das kann den Hohlbrand manchmal stoppen.
Wird fortgesetzt!
Der Import von Zigarren nach Deutschland unterliegt bestimmten gesetzlichen Regelungen. Folgende Personen oder Unternehmen dürfen Zigarren importieren:

1. Privatpersonen
Für den Eigenbedarf: Privatpersonen können Zigarren aus anderen Ländern nach Deutschland einführen, solange die Freimengen nicht überschritten werden.
Innerhalb der EU gilt für den privaten Gebrauch eine Richtmenge von: 200 Zigarren. Die Einfuhr ist steuerfrei, wenn sie aus einem EU-Land stammt und die Waren für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind.
Aus Nicht-EU-Ländern: Die Freimenge beträgt: 50 Zigarren, solange der Gesamtwert von 430 Euro nicht überschritten wird (gilt nur bei Flug- oder Seereisen). Per Post dürfen nur max. 10 Zigarren und auch nur von Privatperson an Privatperson mit einem Gesamtwewrt von nicht mehr als € 45 verschickt werden. Sendungen von ausländischen Händlern an Privatpersonen in Deutschland werden vom Zoll konfiziert.
2. Gewerbliche Händler
Gewerbliche Händler dürfen Zigarren importieren, müssen jedoch:
- Registriert sein und eine Steuerlagererlaubnis besitzen.
- Die Tabaksteuer ordnungsgemäß anmelden und abführen.
- Alle Importdokumente vorweisen können (z. B. Zollpapiere, Ursprungsnachweise).
- Die Waren gemäß den gesetzlichen Anforderungen kennzeichnen (z. B. Steuerbanderolen, Warnhinweise).
3. Lizenzierte Importeure
Firmen, die sich auf den Tabakimport spezialisiert haben, benötigen:
- Eine Lizenz oder Genehmigung von den zuständigen Behörden.
- Eine Registrierung beim deutschen Zoll.
- Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Inhaltsstoffen und Verpackungen gemäß dem Tabakerzeugnisgesetz.
Verstöße gegen die Tabaksteuer- und Zollvorschriften können hohe Geldstrafen nach sich ziehen.
4. Wichtige Vorschriften
Alle Zigarren müssen den deutschen und EU-Standards entsprechen (z. B. Warnhinweise auf Verpackungen, Inhaltsstoffbeschränkungen).
Ferner gilt es die seit 2024 in der gesamten EU geltende sogenannte „Trac and Trace“ Gesetzgebung (T&T) einzuhalten. T&T im Zusammenhang mit Tabakprodukten ist ein System zur Rückverfolgbarkeit und Überwachung von Tabakerzeugnissen entlang der gesamten Lieferkette.
Tabakimporteure müssen sicherstellen, dass jedes Tabakerzeugnis eindeutig identifizierbar ist. Dies geschieht durch eine individuelle Kennung (Unique Identifier Code, UIC), die von einer unabhängigen Stelle vergeben wird. So kann jedes Produkt vom Hersteller über den Importeur bis hin zum Einzelhändler verfolgt werden. Für Importeure bedeutet das, dass sie sicherstellen müssen, dass ihre Produkte nur durch registrierte und zugelassene Akteure weitergegeben werden. Alle Bewegungen der Tabakprodukte müssen digital aufgezeichnet und an eine zentrale Datenbank gemeldet werden. Behörden können die Bewegungen der Produkte überprüfen. Verstöße, wie das Fehlen eines UIC oder unvollständige Meldungen, können zu hohen Strafen führen.
5. Alle Angaben ohne Gewähr
Ausnahmen vom gesetzlichen Rauchverbot in den verschiedenen Bundesländern
Baden-Württemberg
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen ohne Tanzfläche gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen lediglich kalte Speisen einfacher Art angeboten werden.
Bayern
Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen.
Berlin
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Vor Ort dürfe keine Speisen zubereitet werden. Zudem besteht Anmeldepflicht bei der zuständigen Behörde.
Brandenburg
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen ohne Tanzfläche gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Vor Ort dürfe keine Speisen zum alsbaldigen Verzehr angeboten werden.
Bremen
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen ohne Tanzfläche gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen nur einfach zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten werden.
Hamburg
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen für Mehrraumgaststätten.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren. Sie benötigen eine wirksame bauliche Abtrennung und sind kleiner als die übrige Gastfläche. Zudem gelten hohe raumlufttechnische Anforderungen.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Vor Ort dürfen keine Speisen zubereitet werden.
Hessen
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen für Mehrraumgaststätten.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen nur kalte und einfach zubereitete warme Speisen angeboten werden.
Mecklenburg-Vorpommern
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen für Mehrraumgaststätten.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen keine zubereiteten Speisen angeboten werden.
Niedersachsen
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen für Mehrraumgaststätten.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen keine zubereiteten Speisen angeboten werden.
Nordrhein-Westfalen
Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen.
Rheinland-Pfalz
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Im Raum darf sich keine Tanzfläche befinden.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren. Grundfläche und Anzahl der Sitzplätze in Raucherräumen dürfen nicht größer als in den rauchfreien Räumen sein. Bei geschlossenen Gesellschaften nicht kommerzieller Art in privater Trägerschaft darf im gesamten Lokal geraucht werden.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren. Es dürfen nur einfach zubereitete Speisen angeboten werden.
Saarland
Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen.
Sachsen
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen ohne Tanzfläche gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren. Die Abgabe von zubereiteten Speisen darf lediglich als untergeordnete Nebenleistung erbracht werden.
Sachsen-Anhalt
Diskotheken
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen ohne Tanzfläche gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Rauchen ist nur in inhabergeführten Gaststätten gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren. Die Abgabe von zubereiteten Speisen darf lediglich als untergeordnete Nebenleistung erbracht werden.
Schleswig-Holstein
Diskotheken
Es gelten die Bestimmungen für Mehrraumgaststätten.
Mehrraumgaststätte
Rauchen ist in abgetrennten Nebenräumen gestattet. Die Räume müssen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist ab 18 Jahren.
Einraumgaststätte bis 75 m²
Es gelten die Bestimmungen der Mehrraumgaststätte. Es dürfen keine Speisen zubereitet werden
Alle Angaben nach besten Wissen, jedoch ohne Gewähr! Im Zweifelsfall erkundigt Euch bitte, bevor Ihr Euch eine anzündet!
Wo sind Zigarrenraucher willkommen? Tipps unserer Mitglieder:
Aachen
Schneiderwind
Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage in NRW darf in der Lounge leider weder Service noch Ausschank stattfinden. Die Lounge-Bar verfügt jedoch über eine große Auswahl von Softdrinks und Kaffee, die die Kunden im Selbstbedienungsverfahren konsumieren können und dürfen. Zuvor im Laden erworbene Spezialitäten wie Whisky, Rum, Cognac, usw. sind natürlich persönliches Eigentum und dürfen auch in den Räumlichkeiten konsumiert werden.
Lindenplatz 11–12, 52064 Aachen
Mo ‑Mi & Fr 10:00 — 18:30
Do 10:00 — 20:30
Sa 10:00 — 15:30
Fon: +49 241 943 77 60
Website
BERGHEIM-NIEDERAUSSEM
Pfeifen Heinrichs
Voltastrasse 17, 50129 Bergheim-Niederaußem
Mo. — Fr.: 9:00 — 18:00
Sa.: 9:00 — 16:00
Fon: +49 22 71 — 56 88 90
Website
BERLIN
HEMMY’S
ca. 12 Plätze, im Sommer mit Terrasse
Kleine aber hervorragende Auswahl an Zigarren.
Die Öffnungszeiten können variieren, besser vorher telefonieren!
Welfenallee 6, 13465 Berlin-Fronau
Mo & Di 12 — 20 Uhr
Mi — Fr 12 — 22 Uhr
Sa 10 — 20 Uhr
Fon: +49 30 / 40 10 77 74
Website
Vox Bar im Grand Hyatt Berlin
Ihr könnt Eure eigenen Zigarren mitbringen oder dort welche erwerben
Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin
So — Do 17:30 — 1:00 Uhr
Fr & Sa 17:30 — 2:00 Uhr
Fon: +49 30 2553 1566
Website
Zigarren Herzog
La Casa del Habano Berlin am Osthafen
NUR kubanische Zigarren
Im Sommer mit Terrasse an der Spree
Stralauer Allee 9, 10245 Berlin
Di-Fr 10 — 18 Uhr
Sa 10 — 16 Uhr
Fon: +49 30 29 04 70 15
Website
Restaurant Habel am Roseneck
(keine Lounge, Restaurant mit Nebenraum für Raucher)
Kein Zigarrenverkauf, Ihr müsst Eure eigenen mitbringen
im Sommer mit Terrasse
Hohenzollerndamm 93, 14199 Berlin
Mo – Sa 15 — 24 Uhr
Fon: +49 30 826 12 60
Website
DUISBURG
House Of Cigars
Seit 1998 betreibt der ehemalige Eishockey-Spieler Ron Noack die Lounge. Die Auswahl im Humidor ist riesig.
Wallstr. 10, 47051 Duisburg
Di 11:00 — 19:30
Mi & Fr 11:00 — 19:00
Do 11:00 — 20:00
Sa 10:30 — 16:00
Fon: +49 203 28 40 48
Website
DÜSSELDORF
Cigarworld Tabac Benden
riesige Lounge mit riesiger Zigarrenauswahl, eigene Parkplätze
Burghofstraße 28, 40223 Düsseldorf
Mo — Sa 10 — 22 Uhr
Fon: +49 211 159 39 85
Website
ESSEN
Cigarren Baydar & Sahin Lounge
70 Quadratmeter in bequemen Sitzmöbeln Platz für 26 Zigarrenliebhaber
Hollestraße 1, 45128 Essen
Di – Sa 12 – 22 Uhr
Fon: + 49 201 8432 34 86
Website
HAMBURG
La Casa del Habano
Hamburg Chilehaus C
Burchardstraße 15, 20095 Hamburg
Mo — Sa 10 – 19 Uhr
Fon: +49 40 30 70 48 80
Website
Davidoff Cigar Lounge Hamburg
Zigarren Lounge im Leos Café
Colonnaden 9, 20354 Hamburg
Fon: +49 176 41 48 64 50
Instagram
KÖLN
Pfeifen Heinrichs
Hahnenstraße 2, 50667 Köln
Mo ‑Fr 9:00 — 19:00
Sa 9:00 — 18:00
Fon: +49 0221 25 62 31
Website
Zigarrentraum
Buchheimer Str. 50, 51063 Köln-Mühlheim
Mo — Mi 9:00 — 18:00
Do & Fr 9:00 — 22:00
Sa 9:00 — 14:00
Fon: +49 0221 820 82 46
Website
LEIPZIG
Mephisto Bar in Auerbachs Keller
in der Mädler Passage
Grimmaische Strasse 2–4, 04109 Leipzig
Mo — Do 12 — 22Uhr
Fr & Sa 12 — 24 Uhr
So 12 — 18 Uhr
Fon: +49 341 21 61 00
Website
Restaurant Zigarre
Barfußgäßchen 10, 04109, Leipzig
Di – Sa 12 – 24 Uhr
Fon: +49 341 961 50 35
Tabak-Kontor & La Casa del Habano
mit Zigarrenlounge im Obergeschoß 25 Plätze
Hainstraße 11, 04109, Leipzig
Mo – Sa 11 — 17:30 Uhr – letzter Einlass 17:00 Uhr
Fon: +49 341 962 89 82
Website
MÜNCHEN
Cigar Lounge by Zechbauer
im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski
Eintritt: € 35,00
Maximilianstrasse 17, 80539 München
Mo — So 8 — 24 Uhr
Fon: +49 89 2125 1745
Website
NÜRNBERG
Casa del Puro
Große Zigarrenauswahl, kein Alkoholausschank
Hauptmarkt 9, 90403 Nürnberg
Mo — Fr 10:30 — 19:00
Sa 10:00 — 19:00
Fon: +49 911 974 66 90
Website
SCHWERIN
Steffen Brinkmann
BRINKMANNfinest
Geöffnet für Veranstaltungen (Infos auf der Website)
AHCC Prefferred Shop (Ashholes besonders willkommen)
Mecklenburgstraße 13
19053 Schwerin
Website
TIMMENDORFER STRAND
Les Privatiers Zigarrenlounge
Strandallee 90, 23669 Timmendorfer Strand
Mo & Do ab 16 Uhr
Fr – So ab 14 Uhr
Fon: +49 4503 898 55 60
Website
